Industrielle Kapital-Kreisläufe¶
»Umschlag des Kapitals«
= Kreislaufprozess des Kapitals als periodischer Prozess von Kapitalvorschuss und -rückfluss
Funktionsformen des industriellen Kapitals
»Die beiden Formen, die der Kapitalwerth innerhalb seiner Cirkulationsstadien annimmt, sind die von Geldkapital und Waarenkapital; seine dem Produktionsstadium angehörige Form ist die von produktivem Kapital. Das Kapital, welches im Verlauf seines Gesammtkreislaufs diese Formen annimmt und wieder abstreift und in jeder die ihr entsprechende Funktion vollzieht, ist industrielles Kapital – industriell hier in dem Sinn, daß es jeden kapitalistisch betriebnen Produktionszweig umfaßt.
Geldkapital, Waarenkapital, produktives Kapital, bezeichnen hier also nicht selbständige Kapitalsorten, deren Funktionen den Inhalt gleichfalls selbständiger und von einander getrennter Geschäftszweige bilden. Sie bezeichnen hier nur besondre Funktionsformen des industriellen Kapitals, das sie alle drei nach einander annimmt.« (MEGA II.13, 50)
»Die beiden Formen, die der Kapitalwert innerhalb seiner Zirkulationsstadien annimmt, sind die von Geldkapital und Warenkapital; seine dem Produktionsstadium angehörige Form ist die von produktivem Kapital. Das Kapital, welches im Verlauf seinesGesamtkreislaufs diese Formen annimmt und wieder abstreift und in jeder die ihr entsprechende Funktion vollzieht, ist industrielles Kapital – industriell hier in dem Sinn, daß es jeden kapitalistisch betriebnen Produktionszweig umfaßt.
Geldkapital, Warenkapital, produktives Kapital bezeichnen hier also nicht selbständige Kapitalsorten, deren Funktionen den Inhalt gleichfalls selbständiger und voneinander getrennter Geschäftszweige bilden. Sie bezeichnen hier nur besondre Funktionsformen des industriellen Kapitals, das sie alle drei nacheinander annimmt.« (MEW 24, 56)
Kommentare zum Schema
- Inanspruchnahme des Gebrauchswerts der als Ware angekauften Arbeitskraft, wobei der Gebrauchswert der Arbeitskraft darin besteht, sowohl den Wert der Produktionsmittel sowie ihrer selbst auf das Produkt (\(W = G\)) zu übertragen als auch neuen Wert zu schaffen (\(w = m = g\)).
- Schaffung von neuem Wert durch die lebendige Arbeit der Arbeitskraft, aber keine Entgeltung des neu geschaffenen Wertes über den Lohn (Lohn nur als Gegenwert der Arbeitskraft, aber nicht der Arbeit!)