SchemataX

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Schematisierungen verschiedener Projekte

Konzept

Intention: Diese Seite dient der Verbreitung von Schemata, die ich im Rahmen beruflicher und/oder privater Projekte erstellt habe und die ich der Scientific Community sowie der Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchten. Sie helfen insgesamt bei der Beschäftigung mit den jeweiligen Themen und sind begleitend zur Lektüre gedacht, um den Überblick über zentrale Konzepte und Elemente zu behalten.

Work in Progress: Alle hier zur Verfügung stehenden Dateien stellen ein ständig erweitertes und korrigiertes Work in progress dar und sind daher nicht als abgeschlossen oder vollständig zu betrachten. Zum Teil stellen diese Übersichten (ganz ähnlich wie der Zettelkasten) konkrete anschauliche externe Arbeits- und Denkinstrumente dar.

Lizenz: Alle Schematisierungen sind – sofern nicht anders gekennzeichnet – unter der OpenAccess-Lizenz veröffentlicht. Sie dürfen diese also frei herunterladen, kopieren, drucken, weitergeben und darauf aufbauend eigene Schematisierungen erstellen, solange Quelle der Inhalte und Urheber der Schemata korrekt genannt werden.

OpenAccess-Logo

Bearbeitung: Die PDF-Dateien liegen als Hybrid-PDFs vor, beinhalten also neben der eigentlichen PDF-Datei noch die ODF-Datei (OpenDocument Format → LibreOffice), aus der die PDF-Version erstellt worden ist. Falls Sie also auf der Basis dieser Schemata eigene Fassungen anfertigen wollen, können Sie die PDF-Dateien ganz einfach mit LibreOffice Draw öffnen und editieren. Beachten Sie dazu die Lizenz, unter der diese Übersichten veröffentlicht sind.

Korrekturen/Verbesserungen: Sollten Sie in den Dokumenten Fehler finden oder zu diesen Verbesserungsvorschläge haben, wäre ich Ihnen sehr dankbar, diese Hinweise an kontakt@schematax.org zu senden. Herzlichen Dank!

Schematisierungsprinzipien: Die Konzipierung und Gestaltung der Übersichten/Schemata richtet sich nach folgenden grundlegenden Schematisierungsprinzipien:

  • Abstraktion von jeweils nicht relevanten Aspekten
  • graphische Kodierung von Beziehungen, Eigenschaften usw.
  • Eindeutigkeit und kategoriale Differenzierung
  • zweidimensionale Darstellung multidimensionaler Zusammenhänge

Zettelkasten

Die Arbeit mit einem sogenannten »Zettelkasten« (analoger oder digitaler Art) erleichtert und ermöglicht in vielfacher Hinsicht erst die produktive und sinnvolle Verarbeitung von Informationen und Inhalten. Diese durch die Arbeitsweise Niklas Luhmanns bekannt gewordene Arbeitsmethode basiert auf der Grundidee der dynamischen Externalisierung von Denk- und Gedächtnisprozessen, d.h. des flexiblen denkerischen Arbeitens mit Hilfe eines externen (also nicht denkinternen) Instrumentariums in Kombination mit einem auf den Einsatz dieses Instrumentariums ausgerichteten alltäglichen Arbeitsparadigmas des zentralisierten und standardisierten Notierens und Verzettelns. Nähere Infomrationen dazu finden sich in den Literaturhinweisen.

Kurzanleitung zur Arbeit mit dem »Zettelkasten« 12.08.2019

Literaturhinweise:

  • Ahrens, Sönke: Das Zettelkasten-Prinzip. Erfolgreich wissenschaftlich Schreiben und Studieren mit effektiven Notizen, Books on Demand: Norderstedt 2017 (www.takesmartnotes.com).
  • Ahrens, Sönke: How to take smart notes, Vortrag auf der NewCrafts. Professional Developer’s Conference am 17.05.2018 in Paris (https://vimeo.com/275530205).
  • Schmidt, Johannes: »Ich denke ja nicht alles allein«. Der Zettelkasten als Zweitgedächtnis Niklas Luhmanns, Vortrag im Rahmen des Symposiums Potentiale und Herausforderungen des (digitalen) Archivierens. Wie wird Information gesammelt und Wissen generiert? am 30.04.2016 im Kunstverein Hannover (https://www.youtube.com/watch?v=NbncA7bDl70).
  • Universität Bielefeld: Einblick in das System der Zettel. Geheimnis um Niklas Luhmanns Zettelkasten (https://www.youtube.com/watch?v=4veq2i3teVk).
  • Suhrkamp-Verlag: Niklas Luhmanns berühmter Zettelkasten (https://www.youtube.com/watch?v=y0bsPawJEDo).

Befreiungstheologie

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References and further literature

  • Kern, Bruno: Theologie der Befreiung (UTB 4027), Tübingen/Basel 2013.

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Karl Marx: Philosophie und Ökonomiekritik (v.a. Das Kapital)

Karl Marx’s Capital poses an enormous challenge for every reader in different respects, above all due to its scope, its complex history of editing and creation, its very schematic character, its argumentation at different levels of abstraction and its different scientific perspectives (above all philosophy and political economy). A conceptual, terminological and structural overview can considerably facilitate reading and understanding. The following schemes aim to contribute to this. Das Kapital von Karl Marx stellt in unterschiedlicher Hinsicht für jeden Leser und jede Leserin eine enorme Herausforderung dar, v.a. aufgrund seines Umfanges, seiner komplexen Editions- sowie Entstehungsgeschichte, seines sehr schematischen Charakters, seiner Argumentation auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen und seiner unterschiedlichen Fachperspektiven (v.a. Philosophie und Ökonomie). Eine konzeptionelle, terminologische und strukturelle Übersicht kann hierbei das Lesen und Verstehen erheblich erleichtern. Nachfolgende Schemata wollen dazu einen Beitrag leisten.
Gesamtüberblick Kapital-Bände 27.11.2019 Dieses Schema systematisiert die Grundzüge und Kernaspekte der Marx’schen Argumentation der drei Kapital-Bände von der höchsten bis zur konkretesten Abstraktionsebene und schließt mit einer Übersicht zum Gegenüber von Wesen und Erscheinung, d.h. stofflichem Inhalt und gesellschaftlicher Form.
Produktionsweise als materielle Basis 31.10.2019 Dieses Schema bietet einen Überblick über die Bestandteile der kapitalistischen Produktionsweise und charakterisiert diese schematisch als materielle, den ideologischen Überbau bestimmende Basis.
Differenzierung Arten von Arbeit 29.11.2019 Dieses Schema unterscheidet die unterschiedlichen Arten von Arbeit und bestimmt das jeweilige Kriterium, dem zufolge sie sich unterscheiden.
Differenzierung Arten von Kapital 29.11.2019 Dieses Schema unterscheidet die unterschiedlichen Arten von Kapital und bestimmt das jeweilige Kriterium, dem zufolge sie sich unterscheiden.
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References and further literature

  • Heinrich, Michael: Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung [2004] (= theorie.org), Schmetterling: Stuttgart 32005.
  • Heinrich, Michael: Die Wissenschaft vom Wert. Die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Theorie [1991], Westfälisches Dampfboot: Münster 72017.
  • Quante, Michael / Schweikard, David P. (Hg.): Marx-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Metzler: Stuttgart 2016.
  • Heinrich, Michael: Wie das Marxsche »Kapital« lesen? Leseanleitung und Kommentar zum Anfang des »Kapital«. Teil 1 (= theorie.org), Schmetterling: Stuttgart 32016.
  • Heinrich, Michael: Wie das Marxsche »Kapital« lesen? Leseanleitung und Kommentar zum Anfang des »Kapital«. Teil 2 (= theorie.org), Schmetterling: Stuttgart 2013.
  • Altvater, Elmar: Marx neu entdecken. Das hellblaue Bändchen zur Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie [2012], VSA: Hamburg 22015

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J.R.R. Tolkien: Life and Legendarium/Mythology (amongst others The Lord of the Rings)

Tolkien described the totality and the imaginative world of his literary, fictional texts as »legendarium« and »mythology«. (see more detailed). In reading this immense work, which is complex in terms of the history of its creation and of its conceptuel interrelations, overviews prove to be very helpful. Further diagrams (e.g. timelines) are being planned. Tolkien bezeichnete die Gesamtheit bzw. die Vorstellungswelt seiner literarischen, fiktiven Texte als »legendarium« sowie »mythology« (siehe ausführlicher). Bei der Lektüre dieses immensen, in entstehungsgeschichtlicher Hinsicht komplexen Werkes erweisen sich Übersichten als sehr hilfreich. Weitere Übersichten (z.B. Zeitleisten) sind in Planung.
(Sub-)Creation 21.08.2019
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References and further literature

  • Fonstad, Karen Wynn: The Atlas of Tolkien’s Middle-earth [1981], revised edition, HarperCollins: London 2016 (978-0008194512, deutsch: 978-3608960433)
  • Day, David: An Atlas of Tolkien, Octopus: London 2015.
  • Tolkien Gateway (Wiki): www.tolkiengateway.net
  • LOTR-Project (Family Trees, Timelines, Statistics etc.): www.lotrproject.com

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Frank Herbert: Dune Universe and other texts

William Touponce writes very aptly about one of the central conceptual core aspects of the texts of Frank Herbert's Dune Universe:

»Thus it was no accident that his [scil. Frank Herbert’s] masterwork, the six volumes of the Dune series, is one great orchestrated conversation. Critics who complain about the increasing number, length, and enigmatic quality of conversations in the series are really exposing their own desires for a closed universe, for absolutes that Herbert was unwilling to provide. Indeed, he did not see his own work in Dune as a closed ideological system to be contemplated, but rather as something to be acively interpreted, transformed, parodied, exceeded, undermined, and subverted by later volumes in an open-ended dialogue. Closed systems of all kinds were anathema to him.« (Touponce: Frank Herbert (1988), 3)

Not only this openness in principle, but also the fundamental complexity with its numerous insinuations and allusions often prevents clarity while reading Herbert’s texts. The following schemes are designed to help readers find their way better between and within the texts. Further diagrams are being planned.
Über eines der zentralen konzeptionellen Kernaspekte der Texte von Frank Herberts Dune-Universum schreibt William Touponce sehr treffend:

»Deshalb handelte es sich nicht um einen Zufall, dass sein [scil. Frank Herberts] Meisterwerk, die sechs Bände der Dune-Serie, eine einzige große orchestrierte Unterhaltung sind. Kritiker, die sich über die wachsende Anzahl, Länge und nicht greifbare Beschaffenheit der Unterhaltungen in der Serie beschwerten, geben vielmehr ihre eigene Sehnsucht nach einem geschlossenen Universum zu erkennen, nach Absoluten, die Herbert niemals anbieten wollte. Tatsächlich betrachtete er sein eigenes Werk in Dune nicht als ein geschlossenes ideologisches System, das statisch betrachtet werden sollte, sondern vielmehr als etwas, das durch spätere Bände in einem offenen Dialog aktiv interpretiert, transformiert, parodiert, überschritten, untergraben und umgestoßen werden sollte. Geschlossene Systeme aller Arten waren ihm ein Gräuel.« (Touponce: Frank Herbert (1988), 3)

Nicht nur diese prinzipielle Offenheit, sondern auch die grundsätzliche Komplexität mit ihren zahlreichen Andeutungen und Anspielungen lässt Herberts Texte sehr oft nicht klar durchsichtig erscheinen. Nachfolgende Schemata wollen einen Beitrag dazu leisten, sich zwischen und in den Texten besser zurecht zu finden. Weitere Schemata befinden sich in Planung.
Fictional and non-fictional non-Dune texts
Fictional and non-fictional Dune texts
Abomination 20.11.2019
Family Tree of Paul Muad’Dib 20.11.2019
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References and further literature

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